Ordinanze militari tedesche


Risoluzione di Norimberga del 23 aprile 1428

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková.

 

  1. Item einen streitwagen zu bestellen.
  2. Item in den städten 10 mann zu einem wagen.
  3. Item auf den dörfern 20 mann zu einem wagen.
  4. Item zu iglichem wagen zween büchsenschützen mit pulver und bleis genug.
  5. Item zween schützen mit armbrust, iglicher schütz 2 schock pfeil.
  6. Item 2 mann mit drischeln.
  7. Item 2 mann mit spiessen, die hinden an der tülle ein eisen schneidende haken haben.
  8. Item 2 mann mit stabschleudern.
  9. Item vier starker pferde zu einem wagen.
  10. Item 2 stark fuhrmann, die ihre wehre haben.
  11. Item ein kurb uf den wagen, da man stein einlist.
  12. Item 1 eisene schaufeln, 1 hauen, 1 mulden, 1 axt, 1 stein- pickel.
  13. Item ein wagenketten, die als lang sei, als sunst ander drei sind.
  1. Equipaggiare un carro da guerra.
  2. Nelle città, 10 uomini per ciascun carro.
  3. Nei villaggi, 20 uomini per ciascun carro.
  4. Per ciascun carro, due archibugieri con una quantità sufficiente di polvere e piombo.
  5. Due balestrieri, ciascuno con 2 sessantine di dardi.
  6. Due uomini con correggiati.
  7. Due uomini con lance dotate di un gancio tagliente in ferro nella parte posteriore della gorbia.
  8. Due uomini con fionde a bastone.
  9. Quattro cavalli robusti per ciascun carro.
  10. Due conducenti robusti dotati delle proprie armi.
  11. Un cesto sul carro per caricarvi pietre.
  12. Una pala di ferro, 1 zappa, 1 truogolo, 1 ascia, 1 piccone.
  13. Una catena per carro, la quale dovrà essere lunga quanto tre altre messe insieme.

Ordinanza dei carri dei Cavalieri Teutonici del 19 aprile 1433

Note di traduzione: dopo attenta considerazione, ho tradotto il termine «fuhrweyn» come «carro da guerra». Sulla base della descrizione, si tratta di un carro robusto, alquanto più grande degli altri.
Il termine «lotbuchse» è stato finora riscontrato esclusivamente in relazione all'Ordine Teutonico. Dovrebbe indicare un'arma da fuoco che spara proiettili di piombo senza ulteriori specificazioni. Sia le lotbuschen, che sono armi portatili, sia le lotbuchsen, montate su carrelli, sono menzionate insieme. In questa sede ho scelto l'equivalente cannone leggero, ossia un piccolo cannone su carrello, ma potrebbe trattarsi anche di un archibugio a gancio.
Il termine «warpen» è probabilmente un'abbreviazione di «warpenweyn», che nel tedesco prussiano indica un carro per il trasporto di materiale militare.

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková, revisione di Daniel Burger.

 

  1. Zum ersten einen guten, starken, grossen fuhrweyn mit hohen raden, die beslagen sin, und dass der etwas weiter sei, dann andere weyen und darzu gute pferde, funfe oder sechse.
  2. Item zum weyen zehn manne und vier oder funf gute armbrost mit sin pfilen im köcher, und iderman einen guten schild.
  3. Item zum weyen vier gute lange lotbuchsen.
  4. Item zu itzlicher buchsen 4 pfund pulver und zwee schock gelote.
  5. Item zum weyen zwee schock pfeile.
  6. Item zum weyen zwee glevenien.
  7. Item zwee stark ketten, als die fuhrleute pflegen zu führen.
  8. Item zu zwenzig weyen eine buchse, die ein stein schiesst alls ein gut haupt.
  9. Item zum weyen eine haue, ein spaten und ein schufel.
  10. Item zum weyne unden ein brett zweier guter finger dicke, das da reichet an der breite eine spannen von der erden.
  11. Item itzlicher gebietiger soll mit seinen leuten und untersassen bestellen, dass man von zween oder drien warpen oder speiseweyen usrichte einen guten fuhrweyn, und dass die leute zusampen spannen und gute vier pferde darzu usrichten.
  1. Innanzitutto, un buon carro da guerra, robusto e grande, con ruote alte cerchiate in ferro, e che sia alquanto più largo degli altri carri, e con buoni cavalli, cinque o sei.
  2. Per ciascun carro, dieci uomini e quattro o cinque buone balestre con dardi nelle faretre, e ciascun uomo con un buon scudo.
  3. Per ciascun carro, quattro buoni cannoni leggeri lunghi.
  4. Per ciascun cannone, quattro libbre di polvere e due sessantine di proiettili di piombo.
  5. Per ciascun carro, due sessantine di dardi.
  6. Per ciascun carro, due ronconi.
  7. Due catene robuste, come i conducenti sono soliti portare.
  8. Per ogni venti carri, un cannone che spara una pietra delle dimensioni di una buona testa.
  9. Per ciascun carro, una zappa, una vanga e una pala.
  10. Per ciascun carro, sotto, un'asse spessa due buone dita, la quale si estende in larghezza di una spanna dal suolo.
  11. Ciascun commendatore dovrà ordinare ai propri uomini e sudditi di allestire ciascun carro da guerra con due o tre carri di vettovaglie o materiale militare, e che gli uomini si associno per attaccare e fornire quattro buoni cavalli per esso.

Ordinanza dei carri di Francoforte del 1444

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková, revisione di Daniel Burger.

 

Ouch haben wir fürgenommen und lüte bestallt mit der wagenburge dem volk zu widerstehn, und sollen tusent wagen, iglicher mit zwein starken knechten, die wohl gefahren können, und vier starken wagen- hengsten, wohl gemähnet und gestallt, mit leitern, zäunen, starken lüssen [leisten], halb mit leinem tuch gedeckt, und unden zwischen den zwein achsen an der langwide ein stark brett an ketten hangen, gestalt, dass man das anhenken und abthun möge, wann man will; und sollen je zween wagen ein ketten haben, die acht ellen lang sei, mit einem ring und einem hacken, dass man die an und abthün möge, wann man will; und sollen zu iglichen wagen zwo handbüchsen, und zu iglicher handbüchsen zum minsten sechzig bleiklötz, und zu zwein wagen ein kammerbüchs und darzu zum minsten dreissig stein, als gross als ein haupt ist, und zu iglichem wagen zween flegel, die beslagen und mit ketten angehenkt sind, zwoo gleen [gleven] und hacken daran, drei setztartschen von borten mit stecken hinden daran, ein schufel, ein haue und ein bickel gehören, und darumb so wollent uwer wagen also zustellen, und auch stein, pulver, blei und pfeil, so ihr meiste mögent mit uch bringen.
Dat. ut supra.

E noi abbiamo disposto e arruolato uomini con il forte dei carri per resistere al nemico, e vi dovranno essere mille carri, ciascuno con due serventi robusti capaci di guidare bene, e quattro robusti stalloni da tiro, ben criniti e formati, con scale, steccati, rinforzi solidi, coperti a metà con tela di lino, e sotto, tra i due assi, sul fianco longitudinale un'asse robusta dovrà pendere da catene, disposta in modo che possa essere agganciata e rimossa quando si desideri; e ogni due carri dovranno avere una catena, lunga otto braccia, con un anello e un gancio, cosicché possa essere agganciata e rimossa quando si desideri; e a ciascun carro due archibugi portatili, e per ciascun archibugio almeno sessanta proiettili di piombo, e per ogni due carri un cannone a camera e almeno trenta pietre delle dimensioni di una testa, e a ciascun carro due correggiati cerchiati di ferro e fissati con catene, due ronconi con ganci, tre pavesi fissi con tavole e picchetti sul retro, una pala, una zappa e un piccone; pertanto equipaggiate i vostri carri in tal modo, e portate con voi anche pietre, polvere, piombo e dardi, in tutta la quantità che potete trasportare.

Ordinanza dei carri di Norimberga del 1450

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková.

Fu stampata in Chroniken der deutschen Städte, Nürnberg, II, alle pagine da 252 a 254. Vi si menziona la spedizione contro Spalt, che si concluse nel giugno 1450.

 

Von dem zeug der wagenburg.
  1. Item darnach steht geschrieben, was man wägen und karren mitgenommen hat, die zu der wagenburg gehören, wenn man ausgezogen ist.
  2. Item man hat zu dem ersten mitgenommen 2 wagenpüchsen, die Widersteinin genannt, darzu 50 stein, die hat man geladen auf 3 wägen, und darmseil darzu; und an die zween püchsenwägen 16 pferd, und an ein jeden steinwagen 4 pferd.
  3. Item mer hat mitgenommen 3 wägen, darauf da lagen 3 püchsen mit einem kreuz, und auf jedlichem wagen 15 stein; an jedlichem wagen 4 pferd.
  4. Item mer hat mitgenommen 2 karrenpüchsen mit zweien kreuzen, an einem karren 3 pferd, und zu jedlicher püchsen 25 stein, die soll man besunder legen auf einen wagen und 3 pferd daran.
  5. Item mer hat mitgenommen 7 karrenpüchsen mit einem kreuz, und an ein jedlichem karren pferd, und zu jedlicher püchsen 25 stein, die soll man besunder legen auf ein wagen und 4 pferd daran.
  6. Item mer hat mitgeführt 2 schermpüchsen auf karren, zu jedli- chem karren 20 pleikugeln, gezeichnet mit zwei strolen, die kugeln in ihrem trüchlein; an jedem karren 3 pferd.
  7. Item mer 4 karren mit pleipüchsen, die schiessen pleikugeln als die taubeneier; an jedlichem karren 2 pferd.
  8. Item wer aber, dass man her reisen wollt mit brennen oder feld zu slahen, so hat man nit als viel zeugs genommen als vor; sunder der püchsen soll man dester minner mit nehmen, ob es an ein treffen gieng, als vor Spalt, aber der stein hat man am halbteil genug.
  9. Item zum ersten hat man mitgenommen 2 wägen mit pulver und hauspfeil und feuerpfeil und feuerkugeln, an einem wagen 4 pferd.
  10. Item ein wagen mit pafesen und daran 4 pferd.
  11. Item zween wagen mit leitern, lang und kurz, bei 7, und an eim wagen 4 pferd.
  12. Item zwei wägen mit mauerbanken, an einem wagen 4 pferd.
  13. Item man hat auch einem jedlichen geschrieben wagen geben ein ketten bei 1½ kloftern lang, ob man wollt ein wagenburg schliessen; und die ketten beschreib man, wenn man sie leiht, dass man sie wiss an ihm zu fordern.
  14. Item man hat auch einem jedlichen viertelmeister hie heim ge- sendt von der stadt zeug 25 spiess und 25 helmparten, dass sie die ihren hauptleuten antworteten oder liehen, ob man auszug, dass einer eim ein wehr liehe, der keine hätt oder gehaben möcht, als vor geschrieben ist.
  15. Item mer was bestellt zu einem jeden wagen ein grosse plahen, und wenn man auszohe, dass man die mitführet, ob sein not geschehe, dass man darein lüde.
  16. Item mer hat man bestellt zu jedem wagen, der an dem sold war, ein grosse lagelen; und wenn man auszohe, so musst sie der wagen- mann füllen mit wasser und auf den wagen legen, wann der wein was gar teuer; auch was bei einem jeden wagen ein haue und ein schaufel.
  17. Item dieselben wägen sammten sich am markt und den bott auf
  18. Item mer hätt bestellt bretter, und wenn man auszoch, so mussten sie die bretter an die wägen hängen, und welcher sie nicht anhieng, dem gab man dieselben wochen kein sold.
Sull'equipaggiamento del forte dei carri.
  1. Qui di seguito è scritto quali carri e carretti furono portati appresso, appartenenti al forte dei carri, quando ci mettemmo in marcia.
  2. Innanzitutto, portammo con noi 2 cannoni su carro chiamati Widersteinin, più 50 pietre, le quali furono caricate su tre carri, e fune di budello per accompagnarli; e per entrambi i carri dei cannoni 16 cavalli, e per ciascun carro di pietre quattro cavalli.
  3. Inoltre, portammo con noi tre carri sui quali giacevano tre cannoni con una croce, e su ciascun carro 15 pietre; per ciascun carro 4 cavalli.
  4. Inoltre, portammo due cannoni a camera su carretti con due croci, per ciascun carretto 3 cavalli, e per ciascun cannone 25 pietre, le quali devono essere caricate separatamente su un carro, e 3 cavalli per esso.
  5. Inoltre, portammo sette cannoni a camera su carretti con una croce, e per ciascun carretto un cavallo, e per ciascun cannone 25 pietre, le quali devono essere caricate separatamente su un carro, e 4 cavalli per esso.
  6. Inoltre, portammo con noi due cannoni a scudo su carretti, per ciascun carretto 20 palle di piombo, contrassegnate con due frecce; le palle nella loro cassettina; per ciascun carretto tre cavalli.
  7. Inoltre, 4 carretti con cannoni a piombo che sparano palle di piombo delle dimensioni di uova di piccione; per ciascun carretto due cavalli.
  8. Tuttavia, se si desiderava procedere per saccheggiare o dare battaglia in campo aperto, non si portava tanto equipaggiamento quanto prima; piuttosto, si dovevano portare meno cannoni, nel caso si giungesse a uno scontro come davanti a Spalt, ma la metà delle pietre è sufficiente.
  9. Innanzitutto, portammo con noi due carri con polvere, dardi da balestra, frecce incendiarie e palle di fuoco, per ciascun carro quattro cavalli.
  10. Un carro con pavesi e quattro cavalli per esso.
  11. Due carri con scale, lunghe e corte, circa 7, e per ciascun carro quattro cavalli.
  12. Due carri con sponde laterali in legno pieno, per ciascun carro quattro cavalli.
  13. A ciascun carro registrato fu inoltre consegnata una catena lunga circa 1½ tese (circa 2,6 m), nel caso si desiderasse chiudere il forte dei carri; e le catene venivano registrate al momento del prestito, cosicché si sapesse da chi reclamarle.
  14. A ciascun quartiermastro furono inoltre inviate dalla città 25 lance e 25 alabarde, le quali dovevano essere consegnate o prestate ai loro capitani al momento della marcia, cosicché un uomo potesse prestare un'arma a un altro che non ne avesse o non potesse procurarsene una, come scritto sopra.
  15. Inoltre, per ciascun carro fu ordinato un grande telone, da portare appresso durante la marcia, in caso di necessità, per caricarvi merci.
  16. Inoltre, per ciascun carro che era a soldo fu ordinata una grande botte; e durante la marcia, il conducente del carro doveva riempirla d'acqua e collocarla sul carro, poiché il vino era molto costoso; inoltre, ciascun carro era dotato di una zappa e di una pala.
  17. Questi stessi carri si radunavano al mercato e venivano comandati (non sappiamo da chi, il nome è mancante).
  18. Inoltre, furono ordinate assi, e durante la marcia dovevano appendere le assi ai carri, e chiunque non le appendesse non riceveva paga per quella settimana.

Istruzione del margravio Albrecht del 15 maggio 1475 sulla difesa del forte dei carri

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková

 

  1. Man soll Graben und Bollwerk um die Wagenburg bessern, Büchsen und andere Geschoss an die vier Seiten vertheilen, die Pferde aus der äusseren Zeile entfernen.
  2. Zu jedem Wagen sechs Mann zu Fuss bestellen, von dem reisigen Zeug soll ein Viertheil vor den Wagen bleiben, die übrigen zur Vertheilung in die Wagenburg geschickt werden.
  3. An jegliches der zwei Thore kommen 1000 Mann Fussvolk mit einigen Reitern. An jedes äussere Eck der Wagenburg 500 Fussknecht, die da auf beiden Seiten, wo es Not wird, zur Wehre sind bis auf das andere Eck, das gegen sie herauf dient.
  4. Zwei tausend sollen mitten auf dem Platz in der Wagenburg mit den andern Haufen bleiben, und von da aus, wo es Not thut, zu Hilfe eilen.
  5. Die Wartleut sollen sich mit dem Feind in kein Scharmützel einlassen.
  6. Hat ein Viertheil der Büchsen- und Armbrustschützen abge- schossen, soll das andere warten, bis das erste wieder geladen, oder die Armst gespannt hat.
  7. Der Obersthauptmann und die ihm zugegebenen vier Hauptleut sollen mit dem frühesten herumreiten, und wo es Not thut, die Leute zur Wehr bringen.
  8. (Zur Verfolgung des abgetriebenen Feindes werden besondere Abtheilungen bestimmt.)
  1. È necessario migliorare il fossato e la fortificazione (bastione) intorno al forte dei carri; distribuire cannoni e altri proiettili sui quattro lati e rimuovere i cavalli dalla fila esterna.
  2. Assegnare sei uomini a piedi a ciascun carro; un quarto della cavalleria dovrà rimanere davanti ai carri, il resto dovrà essere inviato al forte dei carri per la distribuzione.
  3. A ciascuna delle due porte, 1.000 fanti con alcuni cavalieri dovranno presentarsi. A ciascun angolo esterno del forte dei carri, 500 fanti, i quali dovranno tenersi pronti alla difesa su entrambi i lati dove necessario, fino all'altro angolo che serve di fronte a loro sopra.
  4. Duemila uomini dovranno rimanere con le altre truppe al centro della piazza all'interno del forte dei carri e da lì accorrere in aiuto ovunque ve ne sia necessità.
  5. Le sentinelle non dovranno ingaggiare alcuna scaramuccia con il nemico.
  6. Quando un quarto degli archibugieri e dei balestrieri avrà sparato, l'altro quarto dovrà attendere fino a che il primo non abbia ricaricato o teso nuovamente la balestra.
  7. Il comandante supremo e i quattro capitani a lui assegnati dovranno cavalcare in perlustrazione al più presto e, dove ve ne sia necessità, condurre gli uomini alla difesa.
  8. (Distaccamenti speciali sono designati per l'inseguimento del nemico respinto.)

Istruzione del margravio Albrecht del 1477 sulla formazione dei carri

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková

Note di traduzione: in tedesco, il termine wagenberg è utilizzato per il forte dei carri, il che corrisponde più strettamente alla traduzione castello dei carri. Quando il testo parla del forte dei carri, si riferisce a tutti i carri collettivamente, indipendentemente dal fatto che il forte dei carri, come inteso nel contesto ceco, sia stato allestito, oppure che i carri siano in movimento, come discusso nel testo seguente.

 

  1. Zu der macht des heerzugs muss man haben tausend wagen
  2. Item IIm dort in, ausserhalb der frunt ...
  3. Item zu den tausent wagen sollen zu iglichen wagen X mann geordnet werden, das macht: X tausend mann, nemlich tausend wagenknecht, tausend schäufler, die da graben zu befestigung und notdurft des heers und gewinnung der sloss, und VIII guter gerüster drabanten; das ist die austeilung der zehner, die zu einem jeden wagen gehören, die bleiben halb bei den wagen, und halbe uf den platz.
  4. Item ein iglicher wagen muss haben zwei schaufel, einen bickel, ein beiel und ein hauen.
  5. Item zwu zaun gegen einander, und darüber ein höbelen (häub- lein) uf das geringst mit einer groben leinwand uberdeckt.
  6. Item under den tausent wagen mussen IV wagen sein, die zu der äussersten zeil, die man beschliessen muss, dienen; der jeder muss haben ein britt, das man of der äusseren seiten anhenkt zu notdurft der wagenburg, das zuoberst an den leiterbaum gehenkt werden und herabreichen soll bis zu halbem rad, und unden an dem wagen zwuschen den rädern ein angehangen britt. Es mussen auch dieselben IIII wagen haben: ketten, damit man sie zusammen schleusset. Und die andern VI wagen sollen haben seil, damit man sie sperret als ander wagen, und mussen alle sein nach dem muster, das wir zu Berlin gelassen haben...
Ordenung eines heerzoges.

Item es zeihet (ziehet) E. G. mit einer grossen wagenborg, und sunderlich wenn die wagenborg im zoge ist, so bestelle E. G. die warte gar wohl und vorn, hinder und vordern wagenborg, und blibt mit allem volk in der mitte neben der wagenborg, ab sie hindern oder vorn angegriffen worden, dass man kan zu holfe kommen. Ein wagenborg kann nicht an allen orten ubern wasser, graben, thale, berge und holz in ihren IV zeilen, wie sich das geboret, gehen; und also sic IIzeilicht gehet, mussen sie sich gar lang erstrecken, daromb kann man zu zeiten hinden oder vorn ein rad abgehen, sunderlich als ich gehort, E. F. G. habe uber tausend heerwagen, ane (ohne) futterwagen, nechstmals im felde gehabt.

  1. Per la forza della campagna militare, è necessario disporre di mille carri...
  2. Inoltre, al di fuori del fronte...
  3. Ai mille carri, X uomini dovranno essere assegnati a ciascun carro, per un totale di X mila uomini, ossia mille serventi dei carri, mille guastatori che scavano la terra per la fortificazione e le necessità dell'esercito e la conquista dei castelli, e VIII fanti ben armati; questa è la suddivisione in gruppi di dieci che appartengono a ciascun carro, e rimangono metà presso il carro e metà sulla piazza.
  4. Ciascun carro deve avere due pale, un piccone, un'ascia e una zappa.
  5. Due steccati l'uno di fronte all'altro e sopra di essi un baldacchino coperto almeno con un tessuto di lino grezzo.
  6. Tra i mille carri, ve ne devono essere IV che servono per la fila più esterna, la quale deve essere chiusa; ciascuno deve avere un'asse che viene appesa sul lato esterno per le necessità del forte dei carri, la quale deve essere agganciata alla sommità della trave a scala e deve raggiungere in basso fino a metà della ruota, e sotto il carro, tra le ruote, un'asse sospesa. Questi stessi IIII carri devono inoltre avere catene per serrarli insieme. E gli altri VI carri devono avere funi per sbarrarli come gli altri carri, e tutti devono essere conformi al modello che abbiamo lasciato a Berlino...
Ordine della campagna militare

Vostra Grazia marcia con un grande forte dei carri, e specialmente quando il forte dei carri è in marcia, Vostra Grazia dovrà disporre la guardia molto accuratamente davanti, dietro e avanti al forte dei carri, e rimanere con tutte le truppe al centro accanto al forte dei carri, cosicché se venissero attaccati da dietro o da davanti, si possa accorrere in loro aiuto. Un forte dei carri non può procedere nelle sue IV file come è opportuno in tutti i luoghi attraverso acqua, fossati, valli, colline e boschi; e quando procede su due file, devono estendersi molto in lunghezza, perciò talvolta una ruota può staccarsi dal retro o dal fronte, specialmente come ho udito, Vostra Grazia Principesca aveva più di mille carri da guerra in campo l'ultima volta, senza contare i carri da approvvigionamento.

Ordinanza militare del margravio Albrecht del 1478

Questa ordinanza fu emanata dall'elettore Albrecht Achille di Brandeburgo per la guerra di Pomerania. Fu stampata per la prima volta in Archiv für die Geschichtskunde des Preussischen Staates I nel 1830.

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková.

 

  1. Item bei Leib und Gut soll niemand keinen Freund beschädigen oder berauben und keinerlei Unfug treiben mit denen, die im (dem) Heere zuführen. Welcher darüber thut, der soll gestraft werden ohne Gnad mit dem Schwert, als Raubes Recht ist.
  2. Item alle, die Rumor anheben, die sollen gestraft werden nach Erkenntnis meines gnädigen Herrn und seiner Gnaden Räthe, die sein Gnaden ungefährlich zu ihm nimmt, und ein jeder nach seiner Gebühr.
  3. Item wo sich aber Rumor begeben, das doch nicht sein soll nach Verliesung der Strafe vor angezeigt, so soll niemand bei Verliesung des Leibs dem andern zulaufen, ausserhalb der, die daran geordnet sind, die sollen scheiden und darin handeln nach Gebühr bis an meinen gnädigen Herrn und Hauptleute. Denn wenn das sollt sein, dass jedermann zulief, so erschlügen wir alle cinander; sonst ist es leicht zu steuern; und man soll niemand darin ansehen, Freundschaft oder einigerlei Verwandnis dem andern, sondern einen gemeinen Nutzen darin suchen, zu Nutz meinem gnädigen Herrn, der Herrschaft und dem Heer. Und wer sich der Strafung enthielt (weigert), soll männiglich den Hilfe thun, die dazu beschieden sind, dass die strafen mögen und Ordnung halten.
  4. Item wer da stiehlt, der soll ohne Gnade gestraft werden mit dem Strang.
  5. Item wer den Freunden nehme, der soll ohne Gnade gestraft werden nach Erkenntnis meines gnädigen Herrn oder seiner Gnaden Haupt- leute nach Gestalt der Sachen.
  6. Item es soll niemand futtern, dann wie es alle Nacht beruft wird auch nicht ausschlagen (ausziehen) ohne (in) Geschäft meines gnädigen Herrn oder des Hauptmanns. Welcher darüber thut, dem will man für keinen Schaden stehen, ob man was verlöre.
  7. Item dass niemand keine Grube im Heere graben soll, dadurch die Leute am Reiten und Gehen verhindert würden.
  8. Item dass man still sei im Heere.
  9. Item so man futtern will, soll jedermann auf das Fähnlein und Wagen warten und alles nach dem Fähnlein reiten, fahren und gehen; und sollen futtern, da man sie hinzeigt, bei einander, unzertrennt; and ob sie an einem Ende nicht alle zu futtern fänden, so soll doch keiner heim- fahren, reiten oder gehen, sie haben denn alle gefuttert, und ferner mit einander fahren, wo man Futterung findet; und sollen dann, so sie alle gefuttert haben, in der Ordnung wieder heim ziehen, als sie ausgezogen sind. Und soll der Nicolastkan (Nikolassken) mit den Wagen und Tra- banten, so viele man deren schafft, mitziehen.
  10. Item der Futterhauptmann, dem wird man alle Wege zuordnen, davon er die Feld bestellt und die warten, das Volk zu bewahren.
  11. Item wo man futtern will, da soll man alle Wege voraus das besichtigen lassen.
  12. Item alle Morgen, es sei in Städten oder im Feld, soll man ausschicken Knechte, den zu verwahren ist, die da besichtigen alle Ding, ehe man auszieht zu futtern oder anderes, und nach ihnen wieder zu- sperren, bis sie wieder kommen.
  13. Item dass man Ordnung mache und das Heer theile in 8 Theile, dass alle Tage der Theile eines das Heer Tag und Nacht bewahre in Fut- terung und wo es Not ist. Derselbigen Theile einen lege man zu den Büchsen, damit kommt es in 8 Tagen wieder an einen.
  14. Item wo man Buchsen wird legen, dass man dazu lege tausend, darunter 200 Reisiger mit Wagenknechten und allem, die sich vergraben bei den Büchsen, damit die Büchsen allweg bewahrt sind und man nicht alle Tage ab darf wechseln.
  15. Item dass niemand jage aus dem Heer oder aus den Städten, sondern wenn man auftrummet (trompetet), dass jedermann auf den Platz zu Haufen rücke, es sei in dem Heer oder in den Städten, wie jeder ge- ordnet sei, so lang, dass die Hauptleute das Ding besichtigen lassen und zu Rathe werden, wie man thun will; dass man auch dann heem (heimlich) Geschäft handle. durft.
  16. Item zu bestellen die Scharwächter Tag und Nacht nach Nothdurft.
  17. Item zu ordnen über jegliche Zeile einen Hauptmann, der alle Nacht wisse, was sich seine Zeil mindert oder mehrt, oder wer Fremdes darin käme, das den Hauptleuten wisse zu entdecken.
  18. Item Viertelmeister zu setzen im Heer in den äusseren Zeil, in jeglichem Viertel zwei, auf dass man wisse allwege Tag und Nacht, dass die Wagenburg bewahrt sei.
  19. Item alle Nacht je über 10 Wagen bei der Nacht ein klein Feuer zu machen, einen Steinwurf von der Wagenburg.
  1. Nessuno dovrà arrecare danno ad alcun amico nella persona o nei beni, né derubarlo, né commettere alcuna scorrettezza contro coloro che sono condotti nell'esercito. Chiunque lo faccia sarà punito senza pietà con la spada, come prescrive il diritto di rapina.
  2. Tutti coloro che provocano disordini saranno puniti a discrezione del mio grazioso signore e dei consiglieri di Sua Grazia, che Sua Grazia conduce in sicurezza con sé, e ciascuno secondo il proprio merito.
  3. Laddove sorgano disordini, cosa che non dovrebbe accadere dopo l'annuncio della suddetta pena, nessuno dovrà, pena la vita, accorrere in aiuto dell'altro, eccetto coloro designati a tale scopo, i quali dovranno separare le parti e agire secondo le istruzioni del mio grazioso signore e dei capitani. Poiché se fosse che tutti accorressero, ci uccideremmo tutti a vicenda; altrimenti è facile mantenere l'ordine. Nessuno dovrà mostrare riguardo per amicizia o qualsivoglia parentela con l'altro, ma dovrà perseguire il bene comune, a vantaggio del mio grazioso signore, della signoria e dell'esercito. E chiunque rifiuti la punizione dovrà essere aiutato virilmente da coloro designati a punire e a mantenere l'ordine.
  4. Chiunque rubi sarà punito senza pietà con la corda.
  5. Chiunque sottragga beni agli amici sarà punito senza pietà a discrezione del mio grazioso signore o dei capitani di Sua Grazia, secondo la natura della questione.
  6. Nessuno dovrà foraggiare se non come viene ordinato ogni notte, né uscire in marcia senza l'incarico del mio grazioso signore o del capitano. Chiunque lo faccia non sarà risarcito per alcuna perdita che possa subire.
  7. Nessuno dovrà scavare alcuna fossa nell'accampamento dell'esercito che possa ostacolare le persone nel cavalcare o nel camminare.
  8. Nell'accampamento dell'esercito si dovrà osservare il silenzio.
  9. Durante il foraggiamento, tutti dovranno attendere lo stendardo e il carro, e tutti dovranno cavalcare, guidare e camminare seguendo lo stendardo; e dovranno foraggiare dove viene loro indicato, insieme e senza separarsi; e anche se non tutti potranno trovare foraggio in un solo luogo, nessuno dovrà cavalcare, guidare o camminare verso casa fino a che tutti non abbiano foraggiato, e dovranno poi proseguire insieme ovunque si trovi foraggio; e quando tutti avranno foraggiato, dovranno rientrare nello stesso ordine con cui sono partiti. E Nikolassken dovrà marciare insieme ai carri e ai serventi, in numero sufficiente a quanto si possa gestire.
  10. Al capitano del foraggiamento saranno assegnate tutte le strade dalle quali dovrà gestire il campo e sorvegliare le truppe.
  11. Ovunque si intenda foraggiare, tutte le strade dovranno essere prima ispezionate in anticipo.
  12. Ogni mattina, sia nelle città che in campo, dovranno essere inviati serventi a ispezionare ogni cosa prima di uscire per foraggiare o per altri scopi, e dopo di essi si dovrà sbarrare nuovamente fino al loro ritorno.
  13. Si dovrà stabilire un ordine e dividere l'esercito in otto parti, cosicché ogni giorno una parte sorvegli l'esercito giorno e notte durante il foraggiamento e ovunque vi sia necessità. Una di queste parti sarà assegnata ai cannoni, cosicché il dovere ritorni a ciascuno ogni otto giorni.
  14. Ovunque siano posizionati i cannoni, mille uomini saranno assegnati ad essi, di cui 200 cavalieri con serventi dei carri e tutto il resto, i quali si trincereranno presso i cannoni, cosicché i cannoni siano sempre custoditi e non vi sia necessità di avvicendamento ogni giorno.
  15. Nessuno dovrà inseguire dall'esercito o dalle città, ma quando suona la tromba, tutti dovranno dirigersi verso la piazza di raduno nella propria unità, sia nell'esercito che nelle città, secondo l'assegnazione di ciascuno, fino a che i capitani non abbiano ispezionato la situazione e deciso il da farsi; e si potranno allora condurre anche affari riservati.
  16. Le sentinelle dovranno essere disposte giorno e notte secondo necessità.
  17. Un capitano dovrà essere nominato per ciascuna fila, il quale dovrà sapere ogni notte se la sua fila si sia ridotta o accresciuta, o se qualche estraneo vi sia entrato, così da poterlo riferire ai capitani.
  18. I quartiermastri dovranno essere collocati nelle file esterne dell'esercito, due per ciascun quartiere, affinché si sappia sempre, giorno e notte, che il forte dei carri è sorvegliato.
  19. Ogni notte, ogni 10 carri, un piccolo fuoco dovrà essere mantenuto acceso, a un tiro di pietra dal forte dei carri.

Ordinanza dei carri di Filippo di Seldeneck, circa 1480

Questa ordinanza dei carri nel manoscritto di Filippo di Seldeneck, un nobile francone, conservata nella Biblioteca Granducale di Baden-Baden con segnatura Durlach 18, contiene una traduzione tedesca di Vegezio in trascrizione e poi una trascrizione di Ordnung und geschick der vagenburg. In questo codice, negli spazi vuoti, Seldeneck scrisse vari trattati per i suoi figli, riguardanti soprattutto la formazione dell'esercito e le questioni militari in generale. Dalle annotazioni sui fogli 111b e 115b, riguardanti la sua persona, risulta evidente che egli apportò le sue aggiunte da anziano, ricordando le guerre in Boemia, Polonia e Prussia come se fossero state combattute nella sua giovinezza, ossia circa 50 anni prima. L'ordinanza sulla formazione dei carri non fu, come già menzionato sopra, scritta dalla mano di Seldeneck e contiene 76 paragrafi. A questa, Seldeneck aggiunse un supplemento di 7 paragrafi, Wie du mit wenig wägen ein wagenburg machen sollt, destinato a circostanze più modeste, che egli considerò avendo in mente i propri figli. Questa ordinanza è particolarmente significativa perché spiega in gran parte il modo di manovrare con i carri e la formazione dei carri sia in marcia che in battaglia. Purtroppo, le sue spiegazioni sono talvolta incomprensibili.

Traduzione di PhDr. Zdeňka Kopková.

 

Zu merken notdurft, ordnung und geschick der wagenburg in ein feld zu den feinden und von den feinden.
Zum ersten.

  1. It. ein gut wagenburgmeister, dem man getrauen möge und der wiss ime anfang und alle zugehorung zu geben und das zu sagen, und wess auch antwort um die frage der wagenburg, was die wagenburg innen halt, entscheid zu geben.
    Wie die reiswägen geschickt sollen sein.
  2. It. ein jeglicher reiswagen zu der wagenburg geschickt mit ketten.
  3. It. zu jeglichem reiswagen gehorn drei redlich knecht zuvorderst, dass der ein kunn wohl fahren, und die zween sollen wohl gerüst sein mit ihren wehren und mit ihren dartschen uf den seiten, die allwegen uf den wagen warten und helfen futtern.
  4. It. ein jeglicher wagen soll haben zwue schaufeln und zwue hauen, und zween harken oder pickeln, und zwei multerlein, und etlich ubrig seile, auch ein oder zween ubrig sättel, die zugericht sein mit gurteu und stegeraf.
  5. It. es soll auch ein jeglicher wagen haben ein gut eimerich fäss- lein, das wohl gebundt sei und wasser halten möge.
  6. It. ein jegliche wagenburg soll (haben) sechszehn grosser fähnlen, die zwue farb haben, rot und weiss, der sichtbarlichkeit willen.
  7. It. darzu vier grosser fähnleiu bedarf der wagenburgmeister, die vier farb haben; an das eine gemalt sei hauptbuchsen, an das ander arm- brust, an das dritt helmbart und an das viert spiess, damit man dem volk unterrichtung geben möge.
  8. It. mehr gehort darzu, dass der wagenburgmeister hab ein red- lichen hauptmann bei ihme, mit dem er uber die wagenburg und der not- durft schaffen moge.
  9. It. mehr muss ein wagenburgmeister haben einen gezimmerten galgen und den henker darzu; das soll man alles führn auf ein wagen mit der wagenburg.
  10. It. es soll auch an dem galgen hangen ein schwert, ein kolb, ein strick, ein beil und ein besen.
    Nun merk die ausweisung der genannten stuck am galgen.
  11. Item zum ersten, wer raubt, den soll man mit dem schwert richten.
  12. It. wer da stiehlt in dem heer, soll man an den galgen henken.
  13. It. wer im heer aufruhr macht mit schlagen oder anderen an des marschalks oder der hauptleut wissen und willen, den soll man mit dem beil umb cin hand strafen und ihme die abhauen.
  14. It. wer lügen aufbringt von den feinden, den soll man strafen mit dem besen oder nach ungenaden mit dem kolben durch die zeil oder gassen der wagenburg.
  15. It. vierundzwanzig geschickter und redlicher knecht sollen in- sonder auf den wagenburgmeister warten; der soll ihn unterrichtung gehen, die zeil der wagenburg zu führen.
  16. It. es soll auch zehen wägen ein antreiber haben.
  17. It. die führer der wagenburg sollen verständig und keck sein, und die weg des landes, die ebenen, berg und thale wissen haben.
  18. It. ein summ kammerbuchsen, die mit der wagenburg gehn und stein schiessen als gross als passkugel.
  19. It. ein summ buchsen, die blei schiessen als gross als die eier.
  20. It. aber mehr buchsen, die man nennt wagenbuchsen, der eine sechs zentner schwer sei.
  21. It. von solchen buchsen soll man ordnen zu den rennwägen: die hackenbuchsen mit zweien grossen buchsen und mit zweien klein buchsen, als sie vor genannt sein.
  22. It. zu diesem geschoss allen soll buchsenmeister, die domit schiessen können, und was notdurft zu den buchsen gehoren, das soll alles darzu gemacht werden und mit den buchsen führen.
  23. It. es soll auch darzu etlich hundert stabschlingen gemacht und geordnent werden, damit man stein werf, das ist zum sturm, auch ime schlagen wider ross und mann, fast gut.
    Brücken.
  24. It. vier brücken gemacht mit balken oder tramen und mit brittern dass je ein wagen ein brücken tragen möge, wo es nöt geschehe, dass man damit die zeil der wagen über graben oder moose geführen möge.
  25. It. etlich hundert beschlagener mit zacken und ringen flegl oder drischl genannt, die dienen zu dem schlagen.
  26. It. auch etlich hundert aalspiess, die dienen zu dem sturm in die wagenburg.
    Wie man sich schicken soll mit der wagenburg über graben und über moose mit derm [denen?] brucken, die vorgeschrieben sein.
  27. It. die vordersten wägen soll die brucken tragen, und so es not würd, so legt man solch brucken dar, und so das heer überkommt, so legt man die brucken wieder auf ihre wägen, und dieselben wägen sollen wieder hiefür an ihr ersten stätt, ob ihr wieder not würd, sein.
  28. It. der wagenburgmeister soll mit etlichen, die uf ihn warten, die moos und die gräben, vor che das heer darzu kommt, begehen und wohl ersuchen, wo die an dem engsten und am besten überzufahren wär; und ob er bei dem moos und graben holz findt, oder ehe er darzu käme, durch holz zuge, das soll er alles sammen bei zeit besehen, und sich darzu schicken, dass er wellen oder buschel machen lass, der jegliche mit dreien wieden gebundt sei, und in die graben und auf das moos legen lassen, damit den weg machen, dass die wagen und zeug darüber kommen mogen; ob aber die büsche zu weit von dem graben wären, so leg uf jeglichen wagen zwue, drei oder vier wellen, also gebundt, bis zu den graben oder moos führen.
    Nun merk, wie man die wagenburg, so das heer an ein hohe gebirg gedrungen würdt von den feinden, und nit von den bergen kommen mogt, über das gebirg zu bringen sei.
  29. It. so soll der wagenburgmeister das fussvolk theilen und einem jeden wagen zehn oder zwanzig zugeben, und jeglicher seinen theil hinauf auf den berg bringen und wieder an den wagen antworten und machen.
  30. It. desgleichen so soll man die ross in aftersilen fassen, und bei den ersten auf die seiten dem ross zween oder drei zugeben, und auch bei dem kopf helfen, das pferd schalten oder ziehen, und das solchs gar heimlich an geschrei auf das stillst zugehe und geschche bei nacht, dass die feind nit wissen, was man thue oder handel.
  31. It. der wagenburgmeister soll die äusseren zeil der wägen, so gegen den feind ist, zum ersten abräumen lassen, und das gut, das so die- selben zeilwägen geben, ob das verloren sei, das muss man wägen, und bei derselben zeil herein in der wagenburg soll der wagenburgmeister ein verlorne rott volks schicken, dass dieselben in derselbigen zeil viel dampfs und rauchs machen mit feuchtem stroh oder heu, oder anders, was das mag gesein, damit man die feind mocht blenden, aber nichtdesterminder dabei die wart bestellen, ob die feind etwas wollten fürnehmen, das man des mocht innen werden.
  32. It. dasselbig volk und gesellen und das ander volk alles die nacht wachen und die ganze nacht zimmern, hauen, arbeten und klopfen, also wollt man den feind da beuten; mit dem geht die wagenburg und das volk dazwischen auf den berg; und so man auf den berg kommt, so mag man dann wohl aufblasen, ob man will. Dies ist das geschick der wagenburg über die berg.
  33. It. nun merk, wie man die langen spiess mit den hacken an dem sturm des vorigen heimlichen brauchen soll.
  34. It. nun merk die wagenburg, so du die vergraben willt, so mach den graben drei schritt weit hintan von den rädern der wagen.
  35. It. darzu vergiss des heimlichen grabens nit, der offentlich nit zu nennen ist.
    Der wagenburgmeister soll erkennen, was zu der wagenburg und dem läger gehöre.
  36. It. holz, wasser und fütterung zu finden, steht der wagenburg und dem volk darinne zu; darnach soll der wagenburgmeister die wagenburg legen, und ob es sein not ist, alle nacht darumb fürschlagen.
  37. It. der wagenburgmeister soll selber alle läger, darzu die weg, auch berg und thale bei tag und nacht suchen, und niemand anders dann ihme selbst darumb getrauen.
    So man ein wagenburg zu machen anheben und ordnen will.
  38. It. so soll der wagenburgmeister das volk überschlahen zu ross und zu fuss, und darauf, wie viel er wagen haben soll, darzu sein summ machen und anslaben, was man dessen notdürftig ist und am feld darzu haben muss.
  39. It. so der wagenburgmeister die wägen zählt und ein theilung damit macht nach fülle des volks zu ross und zu fuss, wie es darzu not- dürftig ist:
  40. It. so müssen zwölf tausend*) fussknecht ungefährlich sechst- halb hundert wägen haben.
  41. It. zu drei tausend pferden muss man haben drei hundert wagen.
  42. It. zu den obgemelten summ volks macht neunthalb hundert wägen, die man haben muss zu ihr notdurft.
  43. It. aus der summ magst du theilung nehmen.
  44. It. die mittelsten zwue zeil, darauf der platz soll werden, die soll haben hundert wägen, und an jeder zeil fünfzig wägen.
  45. It. die nächsten zwue zeil darnach uf beiden seiten sollen auch haben hundert wägen.
  46. It. darnach die äussersten zwue zeil sollen haben drei hundert wägen, und die drei hundert wägen soll man strecken in das feld, die sechs zeil hinuber das feld, als man reisen will.*)
  47. It. ob man dann daraus wollt machen acht zeil, so brich mitten die äusser zeil uf beiden seiten eine ab, und führ sie herfür zu der vor- dersten banner, so werden der zeil acht, so sie alle gleich fahren; und ob man mehr zeil wollt machen, so thue imme, wie vor geschrieben steht.
    So man von haus aus kommt zu dem nachtläger.
  48. It. so soll man halten uf der weide und äussersten zeil wieder machen am läger mit der wagenburg, und dass die nit gar scheibelicht sei, sunder gestreckt nach der länge, und dass es hab ein gevierte gestalt und einen weiten, geraumen platz.
  49. It. so man in das läger gefahren ist, und etlich wägen über- blieben sein, so treih die zeil der wägen hart zusammen oder zu hauf, so kommen die übrigen wägen auch hinan; ob aber etlich wägen zu wenig wäre an den zeilen, so streck die wägen hinter sich, so wird die zeil ganz.
  50. It. so in den gassen nit thore sein, da sollen hinten und vornen aus jeglicher seiten drei wagen mit allen den, so zu den wagen gehören, stehen bleiben, und dieselben sollen darauf warten, das man ihnen über die läng die gassen nicht angewinne.
  51. It. es soll alle nacht ein jeglicher zeilführer für des obersten hauptmanns gezelt kommen, und soll die losung und auch, was man des morgens thun woll, ihm zu sagen fordern und das hören, und deshalb, soviel ihme gebühret, seiner zeil verkunden.
  52. It. ob man muss wägen haben und die nach speis oder ander notdurft schicken, dieselben wagen sollt du von allen zeilen von jeglicher ein theil nehmen, und dieselbigen lücken, da du die wägen ausgenommen hast, mach wieder zu und ganz. Und also ruck dieselbigen zeilen hinter sich und für sich, also machst du's wieder ganz; und so dann die wägen wieder kommen, so ruck dieselben zeil, dahin sie gehoren, wieder, wie vor- geschrieben steht, so kommen auch dieselbigen wägen wieder an ihren ort.
  53. It. mitten in dem platz soll der fürst liegen, und auf der rechten seiten sollen liegen des fürsten kammerer, und soll niemands anders uf dem platz liegen, dann der fürst mit seinen zugehorungen, rossen, hütten, gezelten, kanzleien, küchen, kirchen, kellern, und sunst anders niemands, dann von sein genad zu ihme auf den platz haben wollt.
  54. It. an der nächsten zeil an dem ring uf beden seiten solln liegen die grafen, freien, ritter und edeln.
  55. It. an den äussersten zween zeilen solln liegen die gemeinen guten leut von der landschaft.
  56. It. die besten von den städten solln liegen an den vier orten bei den thorn, dieselben sollen der thor hüten und der merken.
  57. It. der markt vor der wagenburg thor, darauf man wein und brot feil haben soll, die sollen zu den zweien seiten hinden an der wagen- burg liegen.
  58. It. man soll auch haben einen heerschreier, der do verkundt geleit und der wagenburg freiung und anders, das dem heer not ist.
  59. It. die buchsen uf den wägen und karren, auch das pulver, blei und ander gezeug, so zu der wagenburg gehort, darzu soll man einen besundern hauptmann geben, derselbig hauptmann soll des tags vor den wagen liegen, beschlossen in einem sundern haus.
    So man aus dem läger will fahren.
  60. It. wie viel zeil liegen, also führ man sie hinaus die vordersten, wägen, und die in der krumb liegen, dieselben sollen sich strecken für- derlin, das ist uf rechten seiten; und uf der linken seiten zwuterhinaus, so vor die zeil gestreckt werden mag. Alsdaun so soll er halten bis so lang, dass die ander zeil mit dem banner herfür kommen und vornen gleich stehen.
    Also hat man die ordnung über land und dass jedermann wiss, wie er sich halten soll nach der rechten ordenung, so hör und hab acht.
  61. Item zu der zeit, so man das erstmal ime heer aufbläst, so soll jeglicher sein ross tränken und futtern; und so man zum andermal bläst so soll jedermann anspannen; und so man zum drittenmal bläst, so soll jedermann auf den pferden sein und warten, wenn man sie von stat heisst fahren oder ziehen.
    Sunder arbeiter mit schaufeln zu den wägen.
  62. It. hundert schaufel muss man zu allen andern vorgeschrieben stücken in der wagenburg auch haben, und denselbigen schaufeln muss man ein eigen hauptmann geben, der sie allemal dem wagenburgmeister antwort, so er der begeehrt und notdürftig ist, die zeilwege damit zu machen und raumen, die gräben auszuwerfen, und was die notdurft damit zu thun erheischt.
    Wie man ein wagenburg schicken soll zu dem streit, so man des warten(d) ist.
  63. It. so soll der wagenburgmeister acht haben und sehen auf des feind wagenburg, und siehe auf der eben in der feind spitzen ihrer wagen- burg und arbeit ihr wagenburg mit den geschoss auf der rechten seiten, und siehe eben auf der feind wagenburg und ihren hauptmann, dass sie dir nit den vortheil angewinnen, darumb so brauch dein geschoss der buchsen gegen ihn bezeit, doch zu rechter mass, und mach sie mit dein geschoss irre, dass dir der wagenburghauptmann mit seinem geschick und vortheil zu nahent komm, ehe denn das volk an den streit tritt.
    Ob beide heer inne (sic) oder an bergen gegen oder zu einander kämen.
  64. It. so soll der wagenburgmeister ernstlich und fleissig sein, dass er mit seiner wagenburg die weiten und grossen hohe vor den feinden mit ersten einnehme, dass er mit seiner wagenburg gegen den feind gein thal sunken moge, und ob er vorkommen moge, dass die feind solchen vortheil vor ihme nit einnehmen, das thu er; ob es aber wär, dass du in deinem vortheil lägst zwuschen den feinden, und der hauptmann oder der wagenburgmeister konnt zu keinem andern vortheil kommen, so verziehe in deinem vortheil und begibe den nit, und lass dich die feind suchen und zu dir kommen, und lass dich keins wegs aus dem vortheil reissen.
    Die wagenburg zu dem streit führen gegen den feind thue also:
  65. It. mach acht zeil die wagenburg gemeinlich; ob aber des rei- sigen zeugs und des fussvolks so viel wär, so magst du zwölf oder vier- zehn daraus machen; und dass die wagenburg gleich in die vierung stund, so kann man daraus oder darinnen streits pflegen und auch das nacht- läger dem volk dester sicher darin haben; es soll auch die wagenburg mit dreien plätzen stehen und gehn gegen den feind.
  66. It. auch soll der wagenburgmeister schicken, dass die äusseren zeil mit den püchsenwägen und karren allweg unterfahren werden, zwuschen fünf wägen ein, so man anders die gehaben mag.*)
    Nun merk, wie man ein wagenburg schicken soll, eilens und bald zu schlagen.
  67. It. so sie über land geht, so nehm der wagenburgmeister von den inderen zeilen allein ein theil wägen, und theil sie an die äussere zeil zu den vier orten, hinden und vorn; und so die wagenburg gehn würd, so schleuss mit denselben ortern die wagenburg zu, so mag man darinnen das volk schicken.
    Wie man die wagenburg legen soll, so man darin sturms warten will.
  68. It. der wagenburgmeister soll die wagenburg schicken mit acht oder zehen zeilen, oder soviel man notdürftig ist zu dem zeug, und solle die wagenburg legen in die vierung, dass sie gleich lieg nach der läng und nach der breit. Der wagenburgmeister soll auch die äusseren zwue zeil mit dem buchsengeschoss auf karren und wägen an den vier orten der wagenburg und dazwuschen nach notdurft wohl versorgen.
  69. It. man soll auch die ross von der äussersten zeil der wägen nehmen und sie binden hinein in die inneren zeil, dass das volk an den wägen an dem sturm davon kein irrung hab.
  70. It. man soll auch die wagenburg nit zu eng führn mit dem an- fahren, dass man die buchsen gegen den feind daraus brauchen mag; darzu soll man auch die wagen nit zu eng in einander führen, dass die haupt- buchsenschützen *) nit zu hoch darumb schiessen müssen, sunder der feind pferd zu den fürbugen zielen und schiessen.
  71. It. man soll auch in der wagenburg gassen durch die zeil machen, dass die haufen mögen zusammenkommen und einer dem andern zu hilf und auch an den sturm mogen reiten.
    So man gern darinnen wäre, wie man sich eilens darzu schicken soll bei nacht oder tag.
  72. It. so wend sich der fuhrmann auf die linken seiten, der ander auf die rechten seiten auf den platz; verstehe und merks recht: die drei zeil auf der rechten hand, die wenden sich auf die linken seiten, und die zu der linken seiten wenden sich auf die rechten hand, inmassen wie sie in dem läger stehn, dass sie auf dem platz aus dem läger fahren, auf welche seiten sie welln.
    Wie man von den feinden ziehen muss an ein besser gewahrsam, ob man von den feinden an ein läger zusehr beschwert würd.
  73. It. so soll der wagenburgmeister etlich wägen in der äussersten zeil, die do leer sein, zu gesicht den feinden in der nacht oder an dem tag stehn lassen; und so man durch eine enge muss fahren, so soll der wagenburgmeister vier zeilen führn, und soll sie vornen kurz lassen und dieselbigen lassen still halten. Dardurch lässt man gelin den ganzen zeug und darzu die wagenburg; und so das alles überkommt, so schliess vornen, bis das hintertheil auch hin nachkommt; alsdann so geht die wagenburg also, wie vor angezeigt.*)
  74. It. wär es aber, dass du durch einen wald musst mit der wagen- burg, der einer halben tagreis breit wär ongefährt, so schick die wagen- burg uf das genest **) zusammen in vier zeil, und soviel fussknecht darzu mit hauen oder hacken, als du gehaben magst, dass sie den zeilen der wägen raume machen neben dem weg; und so man dann über wald kommt, so schick und richt die wagenburg wieder über land zu gehn mit soviel zeilen, als man der feind halben notdürftig ist.
    So du willt ufbrechen mit dem heer und willt von den feinden oder sunst an ein ander statt ziehen.
  75. It. so soll zuvorderst, ehe man aufbricht, der feldhauptmann oder der fürst, so er selber ime feld ist, durch die heerschreier lassen gebieten bei leib und gut, dass jedermann sein herdstatt und feuer ab- löscht, damit kein feuer auskomme, dass dem heer nit entzundung und schaden brächt.
  76. It. ist dann das feld enge, so theil das volk zu ross und zu fuss, wie das feld leiden mag, so sie nit in der wagenburg konnen ziehen.
  77. It. so du abbrichst und die wagenburg geht über land mit acht zeilen, und willt du dann machen sechszehn ***) zeil, so chaff [schaff?] uf der rechten seiten die vier zeil nach mit vier roten bannern, und im abbruch mach vier gelber banner, und auf der rechten hand ein farbe; desgleichen mach uf der linken seiten im abbruch auch ein farb, und auf der linken seiten zwuschen den zeilen auch vier banner, die weiss sein, und vornen im ab- bruch vier banner auch mit einer farb.
    Also hast du die ordenung eigentlich, wie und was aus notdurft zu einer wagenburg gehört.
  1. Item wie du mit wenig wägen ein wagenburg machen sollt, dich mit grosserem darnach habst zu richten.
  2. Item wenn einer III hundert wagen hot, und will die zu einer wagenburg machen, so soll er machen:
  3. Item XLV wagen zu der ersten zeil, item XXV wagen zu der andern zeil, item XV wagen zu der dritten zeil, item XV wagen zu der vierten zeil, item XXV wagen zu der fünften zeil.
  4. Item XLV wagen aber zu der äussern zeil.
  5. Item darnach soll er machen zween schliessflügel, der jeglicher flügel einer soll haben item XV oder XIIII wagen.
  6. Item er soll auch zween lang rennflügel,*) der jeglicher einer soll haben, wie hernach folgt, item XXXXX oder ein wenig minder wagen.
  7. Item dieselben sollen uf jeglicher seiten einer am alleräussersten sein, und wo das not thut, so sollen die fürschlagen und zu statten kommen, das alles konn ein verständiger geübter hauptmann wohl bessern.

Da annotare: le necessità, l'ordine e l'arte del forte dei carri in campo contro il nemico e lontano dal nemico.
Innanzitutto.

  1. Un buon comandante del forte dei carri, di cui ci si possa fidare e che sappia come dare inizio a tutto ciò che vi attiene, e che sappia anche dare una risposta decisiva alla domanda su ciò che il forte dei carri contiene al suo interno.
    Come devono essere equipaggiati i carri da campagna.
  2. Ciascun carro da campagna deve essere agganciato al forte dei carri con catene.
  3. A ciascun carro da campagna appartengono tre serventi onesti in prima fila, cosicché uno sappia guidare bene, e i due dovranno essere ben armati con le loro armi e con i loro scudi sui lati, sempre pronti presso il carro e pronti ad aiutare nel caricamento.
  4. Ciascun carro dovrà avere due pale e due zappe, e due rastrelli o picconi, e due roncole (piccole falci su manico lungo con un piccolo gancio sul retro), e diverse funi di riserva, nonché una o due selle di riserva dotate di cinghie e staffe.
  5. Ciascun carro dovrà inoltre avere un buon barile della misura di un secchio, ben cerchiato e in grado di contenere acqua.
  6. Ciascun forte dei carri dovrà avere sedici grandi stendardi in due colori, rosso e bianco, per ragioni di visibilità.
  7. Inoltre, il comandante del forte dei carri necessita di quattro grandi stendardi in quattro colori; su uno dovrà essere dipinto un cannone, sul secondo una balestra, sul terzo un'alabarda e sul quarto una lancia, affinché le truppe possano essere istruite.
  8. Inoltre, il comandante del forte dei carri deve avere con sé un onesto capitano, con il quale possa gestire il forte dei carri e le sue necessità.
  9. Inoltre, il comandante del forte dei carri deve disporre di una forca costruita e di un boia; tutto ciò dovrà essere trasportato su un carro con il forte dei carri.
  10. Sulla forca dovranno inoltre essere appesi una spada, un randello, una corda, un'ascia e una scopa.
    Si noti ora il significato dei suddetti oggetti appesi alla forca.
  11. Innanzitutto, chiunque rapini sarà giustiziato con la spada.
  12. Chiunque rubi nell'esercito sarà impiccato alla forca.
  13. Chiunque provochi ribellione nell'esercito con violenza o in altro modo contro la volontà e la conoscenza del maresciallo o dei capitani, gli sarà mozzata la mano con l'ascia.
  14. Chiunque diffonda menzogne riguardo al nemico sarà punito con la scopa, oppure in disgrazia cacciato con il randello attraverso le file o i corridoi del forte dei carri.
  15. Ventiquattro serventi abili e onesti dovranno attendere specificamente al comandante del forte dei carri; egli dovrà istruirli su come condurre le file del forte dei carri.
  16. Inoltre, ogni dieci carri dovranno avere un sorvegliante.
  17. I conduttori del forte dei carri dovranno essere prudenti e audaci, e dovranno conoscere le strade del territorio, le pianure, i monti e le valli.
  18. Un certo numero di cannoni a camera che accompagnano il forte dei carri e sparano pietre grandi quanto palle di cannone.
  19. Un certo numero di armi da fuoco che sparano piombo grande quanto uova.
  20. Ma ancora più armi da fuoco, denominate cannoni da carro, ciascuno del peso di sei quintali.
  21. Di tali armi da fuoco, se ne dovranno disporre per i carri d'assalto: gli archibugi a gancio con due cannoni grandi e con due cannoni piccoli, come sopra denominati.
  22. Per tutte queste artiglierie dovranno essere forniti cannonieri capaci di sparare con esse, e tutto ciò che è necessario per i cannoni dovrà essere approntato e trasportato con i cannoni.
  23. Inoltre, diverse centinaia di fionde a bastone dovranno essere fabbricate e predisposte per il lancio di pietre; ciò è necessario per l'assalto e inoltre molto utile nel combattimento contro cavallo e cavaliere.
    Ponti.
  24. Quattro ponti costruiti con travi o travicelli e con tavole, cosicché ciascun carro possa portarne uno, e dove necessario, la fila dei carri possa essere condotta attraverso fossati o paludi.
  25. Diverse centinaia di correggiati cerchiati di ferro con punte e anelli, chiamati correggiati da trebbiatura, che servono per il combattimento.
  26. Inoltre diverse centinaia di spiedi ad anguilla, che servono per l'assalto nel forte dei carri.
    Come ci si debba organizzare con il forte dei carri per attraversare fossati e paludi con quei ponti sopra prescritti.
  27. I carri in testa dovranno trasportare i ponti, e quando sorga la necessità, tali ponti vengono posati, e quando l'esercito avrà attraversato, i ponti vengono riposti sui loro carri, e quegli stessi carri dovranno ritornare nella loro posizione originaria in caso di ulteriore necessità.
  28. Il comandante del forte dei carri dovrà, con alcuni uomini che lo assistono, ispezionare le paludi e i fossati prima che l'esercito vi giunga, e cercare dove siano più stretti e più agevoli da attraversare; e se troverà legname presso le paludi e i fossati, o se prima di raggiungerli attraverserà un bosco, dovrà ispezionare tutto ciò per tempo e predisporre la fabbricazione di fascine o fasci, ciascuno legato con tre vimini, e farli posare nei fossati e sulle paludi, creando così un percorso affinché i carri e l'equipaggiamento possano attraversare; ma se la boscaglia fosse troppo lontana dai fossati, si carichino due, tre o quattro fascine, parimenti legate, su ciascun carro e si trasportino fino al fossato o alla palude. Si noti ora come il forte dei carri debba essere portato oltre le montagne quando l'esercito sia sospinto dal nemico su un'altura e non possa discendere dai monti.
  29. Allora il comandante del forte dei carri dovrà dividere i fanti e assegnarne dieci o venti a ciascun carro, e ciascuno dovrà portare la propria parte su per il monte e ricaricarla sul carro.
  30. Parimenti, i cavalli dovranno essere imbragati con cinghie posteriori, e due o tre uomini dovranno essere assegnati ai lati di ciascun cavallo in testa, e anche aiutare alla testa per spingere o tirare il cavallo, e tutto ciò dovrà procedere in assoluto segreto, senza grida e nel modo più silenzioso possibile di notte, affinché il nemico non sappia cosa si stia facendo o intraprendendo.
  31. Il comandante del forte dei carri dovrà innanzitutto far sgombrare la fila esterna dei carri rivolta verso il nemico, e i beni che questi carri della fila trasportano, qualora vadano perduti, devono essere valutati, e all'interno di quella stessa fila nel forte dei carri il comandante dovrà inviare una banda di uomini sacrificabili per creare molto fumo e vapore con paglia o fieno umido, o qualsiasi altra cosa possa servire, così da accecare il nemico, ma ciononostante disporre le sentinelle, cosicché se il nemico volesse intraprendere qualcosa, se ne possa venire a conoscenza.
  32. Quegli stessi uomini e compagni e tutto il resto delle truppe dovranno vegliare tutta la notte e per tutta la notte costruire, tagliare, lavorare e battere, come se si volesse attaccare il nemico sul posto; nel frattempo il forte dei carri e le truppe nel mezzo salgono sul monte; e quando si raggiunge la cima del monte, si possono allora suonare le trombe, se lo si desidera. Questa è l'arte di portare il forte dei carri oltre le montagne.
  33. Si noti ora come le lunghe lance con ganci debbano essere usate segretamente nell'assalto sopra descritto.
  34. Si noti ora riguardo al forte dei carri: se lo si vuole trincefare, si scavi il fossato a tre passi dietro le ruote dei carri.
  35. Inoltre non si dimentichi il fossato segreto, che non deve essere nominato pubblicamente.
    Il comandante del forte dei carri dovrà conoscere ciò che appartiene al forte dei carri e all'accampamento.
  36. Trovare legna, acqua e foraggio è compito del forte dei carri e delle truppe al suo interno; di conseguenza, il comandante del forte dei carri dovrà posizionare il forte dei carri e, se necessario, trincerarsi attorno ad esso ogni notte.
  37. Il comandante del forte dei carri dovrà ispezionare personalmente tutti gli accampamenti, nonché le strade, i monti e le valli di giorno e di notte, e non fidarsi di nessun altro se non di se stesso in questa materia.
    Quando si desidera iniziare a costruire e ordinare un forte dei carri.
  38. Allora il comandante del forte dei carri dovrà stimare le truppe a cavallo e a piedi, e di conseguenza calcolare quanti carri gli serviranno, fare il suo totale e stabilire ciò che è necessario e deve essere disponibile in campo.
  39. Quando il comandante del forte dei carri conta i carri e fa una ripartizione secondo il numero delle truppe a cavallo e a piedi, come necessario:
  40. Allora dodicimila fanti necessitano di circa cinquecentocinquanta carri.
  41. Per tremila cavalli, si devono avere trecento carri.
  42. Per il suddetto numero di truppe, ciò fa ottocentocinquanta carri che si devono avere per le loro necessità.
  43. Da questo totale puoi ricavare la ripartizione.
  44. Le due file centrali, sulle quali dovrà trovarsi la piazza, dovranno avere cento carri, con cinquanta carri per ciascuna fila.
  45. Le due file successive su entrambi i lati dovranno anch'esse avere cento carri.
  46. Quindi le due file più esterne dovranno avere trecento carri, e questi trecento carri dovranno essere distesi in campo, le sei file attraverso il campo nella direzione della marcia.
  47. Se si volesse poi ricavarne otto file, si divida la fila esterna su entrambi i lati a metà e la si conduca in avanti fino allo stendardo di testa, così vi saranno otto file quando tutte procedono uniformemente; e se si volessero fare più file, si proceda come sopra prescritto.
    Quando si giunge da casa all'accampamento notturno.
  48. Allora ci si dovrà fermare al pascolo e riformare la fila più esterna presso l'accampamento con il forte dei carri, e che esso non sia del tutto circolare, bensì allungato in lunghezza, avendo forma rettangolare e una piazza ampia e spaziosa.
  49. Quando si è giunti all'accampamento e rimangono alcuni carri in eccesso, si spinga la fila dei carri strettamente insieme o in un gruppo, e i carri rimanenti vi troveranno anch'essi posto; ma se vi fossero troppo pochi carri nelle file, si distendano i carri all'indietro e la fila diverrà completa.
  50. Dove non vi siano porte nei corridoi, tre carri con tutto ciò che appartiene ad essi dovranno rimanere fermi sul retro e sul fronte di ciascun lato, e dovranno sorvegliare che il nemico non guadagni i corridoi per tutta la loro lunghezza.
  51. Ogni notte ciascun capo fila dovrà presentarsi davanti alla tenda del capitano supremo e dovrà richiedere di essere informato della parola d'ordine e di ciò che si intende fare al mattino, e udirlo, e successivamente, per quanto lo concerne, annunciarlo alla propria fila.
  52. Se occorrono carri e devono essere inviati per vettovaglie o altre necessità, tali carri dovranno essere prelevati da tutte le file, una parte da ciascuna, e le lacune dove i carri sono stati rimossi dovranno essere richiuse e completate. E così si spostino quelle file avanti e indietro, rendendole nuovamente complete; e quando i carri ritornano, si riportino quelle file dove appartengono, come sopra prescritto, e quegli stessi carri torneranno al loro posto.
  53. Al centro della piazza alloggerà il principe, e sul lato destro alloggeranno i ciambellani del principe, e nessun altro alloggerà sulla piazza se non il principe con il suo seguito, cavalli, capanne, tende, cancellerie, cucine, chiese, cantine, e nessun altro, eccetto coloro che Sua Grazia desideri avere con sé sulla piazza.
  54. Nella fila più prossima sull'anello, su entrambi i lati, alloggeranno i conti, i baroni liberi, i cavalieri e i nobili.
  55. Nelle due file più esterne alloggerà la gente comune e onesta del paese.
  56. I migliori delle città alloggeranno ai quattro angoli presso le porte; essi dovranno custodire le porte e i mercati.
  57. Il mercato davanti alla porta del forte dei carri, dove si dovranno vendere vino e pane, dovrà trovarsi su entrambi i lati nella parte posteriore del forte dei carri.
  58. Si dovrà inoltre avere un banditore dell'esercito, che proclami il salvacondotto e la protezione del forte dei carri e altre questioni di cui l'esercito necessiti.
  59. I cannoni sui carri e sui carretti, nonché la polvere, il piombo e altro equipaggiamento appartenente al forte dei carri, dovranno essere affidati a un capitano speciale; quello stesso capitano di giorno dovrà essere posizionato davanti ai carri, chiuso in una struttura apposita.
    Quando si desidera partire dall'accampamento.
  60. Quante file vi siano, le si conduca fuori — i carri in testa — e quelle che giacciono nella curva si distendano in avanti, ossia sul lato destro; e sul lato sinistro verso l'esterno, fin dove la fila possa essere distesa. Quindi ci si fermi fino a che la fila successiva con lo stendardo non avanzi e si allinei al fronte.
    Così si ha l'ordine sul territorio, e affinché ciascuno sappia come comportarsi secondo l'ordine corretto, ascolti e presti attenzione.
  61. Al momento in cui la tromba suona per la prima volta nell'esercito, ciascuno dovrà abbeverare e nutrire il proprio cavallo; e quando suona per la seconda volta, tutti dovranno attaccare; e quando suona per la terza volta, tutti dovranno essere montati e attendere il comando di muoversi o marciare.
    Operai speciali con pale per i carri.
  62. Cento pale devono inoltre essere disponibili nel forte dei carri in aggiunta a tutti gli altri articoli prescritti, e queste pale devono avere un proprio capitano, che le fornisca sempre al comandante del forte dei carri quando le richiede e ne necessita, per creare e sgombrare i sentieri tra le file, scavare i fossati, e tutto ciò che la necessità richiede.
    Come si debba disporre un forte dei carri per la battaglia quando la si attende.
  63. Il comandante del forte dei carri dovrà prestare attenzione e osservare il forte dei carri nemico, e sulla pianura osservare la punta del forte dei carri nemico, e colpire il loro forte dei carri con le artiglierie sul lato destro, e osservare attentamente il forte dei carri nemico e il loro comandante, affinché non guadagnino vantaggio su di voi; pertanto usate le vostre artiglierie contro di loro tempestivamente, ma con giusta misura, e confondeteli con le vostre artiglierie cosicché il comandante nemico del forte dei carri non si avvicini troppo con la sua abilità e il suo vantaggio prima che le truppe entrino in battaglia.
    Se entrambi gli eserciti si trovassero in pianura o presso monti l'uno contro o verso l'altro.
  64. Il comandante del forte dei carri dovrà essere serio e diligente nell'essere il primo a occupare con il suo forte dei carri le alture ampie e grandi prima dei nemici, cosicché possa discendere con il suo forte dei carri contro il nemico nella valle, e se può impedire al nemico di occupare prima di lui tale vantaggio, lo faccia; ma se accadesse che vi trovaste nella vostra posizione vantaggiosa tra i nemici, e il capitano o il comandante del forte dei carri non potesse raggiungere altro vantaggio, allora rimanete nella vostra posizione vantaggiosa e non abbandonatela, e lasciate che il nemico vi cerchi e venga a voi, e non lasciatevi in alcun modo strappare dal vostro vantaggio.
    Per condurre il forte dei carri in battaglia contro il nemico, procedete così:
  65. Formate il forte dei carri generalmente con otto file; ma se vi fosse molta cavalleria e fanteria, potrete ricavarne dodici o quattordici; e cosicché il forte dei carri stia in forma quadrata, si potrà combattere da esso o al suo interno e avere anche l'accampamento notturno più sicuro per le truppe; il forte dei carri dovrà inoltre stare e avanzare con tre piazze contro il nemico.
  66. Inoltre il comandante del forte dei carri dovrà disporre che le file esterne siano sempre intervallate con carri e carretti armati, uno ogni cinque carri, se se ne possano avere altrettanti.
    Si noti ora come si debba disporre un forte dei carri per colpire rapidamente e presto.
  67. Quando procede sul territorio, il comandante del forte dei carri dovrà prelevare dalle file interne solo una parte di carri e assegnarli alla fila esterna nei quattro angoli, dietro e davanti; e quando il forte dei carri si muoverà, chiudetelo con quegli stessi angoli, e allora le truppe possono essere disposte all'interno.
    Come si debba posizionare il forte dei carri quando si intende attendere un assalto al suo interno.
  68. Il comandante del forte dei carri dovrà disporre il forte dei carri con otto o dieci file, o tante quante necessarie per l'equipaggiamento, e dovrà posizionare il forte dei carri in forma quadrata, cosicché giaccia uniformemente in lunghezza e in larghezza. Il comandante del forte dei carri dovrà inoltre provvedere bene alle due file esterne con artiglieria su carretti e carri ai quattro angoli del forte dei carri e nel mezzo secondo necessità.
  69. I cavalli dovranno inoltre essere rimossi dalla fila più esterna dei carri e legati nelle file interne, cosicché le truppe presso i carri non siano ostacolate durante l'assalto.
  70. Il forte dei carri non dovrà inoltre essere condotto troppo strettamente, cosicché i cannoni possano essere usati contro il nemico dall'interno; inoltre i carri non dovranno essere accostati troppo gli uni agli altri, cosicché i capo cannonieri non debbano sparare troppo in alto, ma piuttosto mirare e sparare ai cavalli nemici alle spalle.
  71. Inoltre dovranno essere creati corridoi attraverso le file nel forte dei carri, cosicché le truppe possano riunirsi e uno possa accorrere in aiuto dell'altro e anche cavalcare verso l'assalto.
    Quando si desidera essere al suo interno, come ci si debba predisporre rapidamente di notte o di giorno.
  72. Allora il conducente svolta a sinistra, l'altro a destra sulla piazza; comprendete e notatelo bene: le tre file sulla mano destra svoltano a sinistra, e quelle a sinistra svoltano a destra, proprio come stanno nell'accampamento, cosicché possano uscire dall'accampamento sulla piazza, verso qualsiasi lato desiderino.
    Come ci si debba ritirare dal nemico verso un luogo più sicuro, se si è troppo pressati dal nemico nell'accampamento.
  73. Il comandante del forte dei carri dovrà lasciare alcuni carri vuoti nella fila più esterna, alla vista del nemico di notte o di giorno; e quando si debba passare attraverso uno stretto, il comandante del forte dei carri dovrà condurre quattro file e dovrà lasciarle corte sul fronte e farle fermare. Attraverso questo, l'intero equipaggiamento e il forte dei carri passano lentamente; e quando tutto è passato, si chiuda sul fronte fino a che anche la retroguardia raggiunga la colonna; quindi il forte dei carri procede come indicato in precedenza.
  74. Ma se doveste attraversare un bosco con il forte dei carri, largo circa mezza giornata di marcia, allora compattate il forte dei carri il più strettamente possibile in quattro file, e quanti più fanti possibile con zappe o asce, cosicché facciano spazio alle file dei carri accanto alla strada; e quando si esce dal bosco, disponete e dirigete nuovamente il forte dei carri per marciare sul territorio con tante file quante necessarie a causa del nemico.
    Quando desiderate levare il campo con l'esercito e marciare via dal nemico o altrove verso un altro luogo.
  75. Innanzitutto, prima di levare il campo, il capitano di campo o il principe, se egli stesso è in campo, dovrà far ordinare dai banditori dell'esercito, pena la vita e i beni, che ciascuno spenga il proprio focolare e il fuoco, affinché non divampino incendi che possano portare conflagrazione e danno all'esercito.
  76. Se il campo è stretto, dividete le truppe a cavallo e a piedi come il terreno consente, se non possono marciare nel forte dei carri.
  77. Quando levate il campo e il forte dei carri marcia sul territorio con otto file e desiderate farne sedici, allora disponete sul lato destro le quattro file con quattro stendardi rossi, e alla partenza fate quattro stendardi gialli, e sulla mano destra un colore; parimenti fate sul lato sinistro alla partenza anche un colore, e sul lato sinistro tra le file anche quattro stendardi bianchi, e davanti alla partenza quattro stendardi anch'essi di un colore.
    Così avete l'ordinamento completo, come e cosa per necessità appartiene a un forte dei carri.
  1. Come costruire un forte dei carri con pochi carri, per poi regolarsi di conseguenza con uno più grande.
  2. Quando qualcuno dispone di trecento carri e desidera farne un forte dei carri, dovrà disporre:
  3. Quarantacinque carri nella prima fila, venticinque carri nella seconda fila, quindici carri nella terza fila, quindici carri nella quarta fila, venticinque carri nella quinta fila.
  4. Quarantacinque carri poi nella fila esterna.
  5. Successivamente dovrà formare due ali di chiusura, ciascuna ala con quindici o quattordici carri.
  6. Dovrà inoltre avere due lunghe ali d'inseguimento, ciascuna con, come segue appresso, cinquanta o poco meno carri.
  7. Queste dovranno trovarsi su ciascun lato, una alla posizione più esterna, e dove sia necessario, dovranno avanzare e accorrere in aiuto; tutto ciò un capitano prudente e esperto può ben migliorare.

Riferimenti:

  • Hugo Toman: Husitské válečnictví za doby Žižkovy a Prokopovy, Praha 1898

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